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Ein Oberhausener Bündnis

von Menschen für Menschen

Ursprünglich war damit zu rechnen gewesen, dass lediglich die neuen Flüchtlingsunterkünfte in Lirich, die in der Duisburger Straße und in der Ruhrorter Straße voraussichtlich im kommenden Frühjahr fertiggestellt sein werden, belegt werden sollten.

Die Realität hat sich sehr plötzlich ganz anders entwickelt. Binnen weniger Wochen wurden bereits ab November / Dezember 2015 über 100 Flüchtlinge in einer Turnhalle und rund 300 Flüchtlinge in einer Lagerhalle untergebracht.

Und viele Flüchtlinge waren vor den Betten und den Textil-Trennwänden dort.


Die Menschen, um die es geht, sind vor Krieg, Terror, Bomben, Elend und Hunger geflohen. Die Flucht war hart und beschwerlich, erforderte Tage, Wochen und teilweise sogar Monate.

Jetzt, nachdem sie nichts dringender als eine Atempause und etwas Ruhe benötigen, haben sie keinen Raum, keine Ruhe, keine Rückzugsmöglichkeit. In den provisorischen Flüchtlingsunterkünften haben sie lediglich Schlafplätze und Verpflegung.


Solange sie in diesen Notunterkünften sind, haben sie Dolmetscher (die hoffnungslos überlastet sind), Zugang zu Sprachkursen (die noch recht rar gesät sind) und gelegentliche Unterstützung bei Amtsgängen. Mangels Personal und Zeit prasseln sämtliche erforderlichen Informationen wie ein Platzregen auf die Flüchtlinge ein. Diese Informationen müssen dann genügen, immerhin sind es Rundum-Informationen. Häufig wird dabei vergessen, dass diese Menschen in einer ihnen vollkommen unvertrauten Gesellschaft und Umgebung gelandet sind und ihnen deshalb überwiegend der Bezug zu den verfügbaren Informationen fehlt.


Selbstverständlich ist das vorrangige Bestreben jedes Einzelnen, schnell aus der Notunterkunft hinaus in eine Wohnung zu gelangen. Für alleinstehende Frauen und einzelne Elternteile mit Kindern sowie für Familien ist das besonders dringend.

Sobald sie aber in eigenen Wohnungen leben, haben sie keinen Dolmetscher zur Verfügung, keine Hilfe, um Hilfe zu finden, niemanden, der ihnen Wege und Möglichkeiten aufzeigt. Sie sind allein in einer fremden Stadt mit einer fremden Sprache und einer fremden Schrift.

Ohne menschliche Kontakte ist ein wirkliches Ankommen nicht möglich.

Eine Integration in eine Gesellschaft und eine Anpassung an eine Gesellschaftsform ist nicht möglich, wenn sich die Gesellschaft nicht öffnet.


Wir alle sollten die Hand zum Willkommen ausstrecken und Jede und Jeder im Rahmen ihrer / seiner Möglichkeiten ein paar Schritte der (noch) Fremden begleiten. Das kann ein freundlicher Gruß sein, ein Lächeln oder auch eine eine Wegbeschreibung oder eine tatkräftige Hilfe.

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